DoktorandInnen-Netzwerk

Die Arbeitsgruppe Theaterhistoriographie der Gesellschaft für Theaterwissenschaft hatte in Kooperation mit der Gesellschaft für Theatergeschichte für den 11. November 2017 erstmals Doktorandinnen und Doktoranden aus dem Bereich der Theatergeschichte zu einem „DoktorandInnen-Netzwerk“ eingeladen

Vier Doktorandinnen und ein Doktorand stellten ihre Promotionsvorhaben vor und diskutierten sie mit den anwesenden Mitgliedern der AG Theaterhistoriographie und der Gesellschaft für Theatergeschichte.

Die Veranstaltung im Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin wurde von allen Beteiligten als sehr gelungen betrachtet.

Am 8. November 2018 folgte das zweite Colloquium, diesmal in Düsseldorf im Vorfeld des 14. Kongresses der Gesellschaft für Theaterwissenschaft.

Die Fortsetzung der Reihe im Jahr 2019 wurde von den Teilnehmenden allgemein begrüßt.

Max Herrmann-Symposium 2014

Am Samstag, 22. November 2014 fand das Symposium:

Perspektiven auf Max Herrmann. 100 Jahre Forschungen zur deutschen Theatergeschichte

im Institut für Theaterwissenschaft, Grunewaldstr. 35, 12165 Berlin statt.

Das Vortragsprogramm als PDF finden hier.

Den Sondernewsletter Theatergeschichte aktuell als PDF finden Sie hier.

 

Colloquium der theatersammelnden Institutionen in Berlin

Berlins theatergeschichtliche Quellen.

Ein Colloquium der Gesellschaft für Theatergeschichte und des Archivs der Akademie der Künste, Berlin

 

Am Samstag, den 30. Juni 2007 trafen sich auf Einladung der Gesellschaft für Theatergeschichte und des Archivs der Akademie der Künste, Berlin, führende theatersammelnde Institutionen in Berlin im Clubraum der Akademie der Künste am Hanseatenweg zu einem Colloquium.

Im Einladungsschreiben betonte die Gesellschaft, sie fühle sich „laut ihrer Satzung der Förderung theaterwissenschaftlicher Forschung verpflichtet. Um hier den Forschern, aber auch den Fachkollegen einen Überblick über die theaterhistorische Quellenlage in Berlin zu verschaffen, lädt die Gesellschaft für Theatergeschichte Sie ein, über Sammelauftrag, Bestände, Recherche- und Nutzungsbedingungen Ihrer Institution ein kurzes Statement abzugeben. Hilfsweise sollen die Basisinformationen zu Ihrer Institution und den Beständen auf ein bis zwei Din A4-Seiten den Interessierten zur Verfügung gestellt werden.“

Von 16 angeschriebenen Institutionen folgten dem Aufruf damals acht Institutionen, die ihre Sammlungen vorstellten und lebhaftes Interesse an einer Fortsetzung und Verstetigung dieses Kontaktes bekundeten: die Abteilung Theater und documenta artistica der Stiftung Stadtmuseum Berlin, das Archiv des Instituts für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin, das Bundesarchiv, die Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, das Landesarchiv Berlin, das Archiv der Universität der Künste Berlin, das Archiv des Deutschen Theaters, das Archiv Darstellende Kunst der Akademie der Künste.

Es sollte aber noch vier Jahre dauern, bis endlich, auf Anregung von Sylvia Marquard, damals Dramaturgin am Berliner Maxim-Gorki-Theater, und aufgrund von Überlegungen, die Thilo Wittenbecher, der Leiter des Mime Centrums Berlin zusammen mit Dr. Erhard Ertel, dem damaligen Leiter des Medienlabors des Instituts für Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin, anstellten, der Runde Tisch der Berliner Theaterarchive ins Leben gerufen wurde, der sich seitdem als informeller Erfahrungsaustausch der Sammlungen in unregelmäßigen Abständen trifft und auf einer Webseite inzwischen 18 theatersammelnde Institutionen in Berlin vorstellt (www.theaterarchive.iti-germany.de/).

Stephan Dörschel